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Die Frage „What Is Life?” verfolgt die Lebenswissenschaften, seit Gottfried Treviranus und Jean-Baptiste Lamarck 1802 zeitgleich den Begriff der „Biologie” prägten. Zahllose Artikel und Bücher sind dazu seither erschienen, genannt seien stellvertretend nur Erwin Schrödinger (1944) oder Lynn Margulis & Dorion Sagan (1995). Der Band präsentiert eine bewusst spekulative Auswahl an Aufmacherseiten von Texten der letzten 200 Jahre, die diese Frage im Titel tragen. Die Antworten zielen auf nicht weniger ab als den Wesenskern der Biologie: von „Summe der Funktionen, die sich gegen den Tod zur Wehr setzen” über „Fähigkeit, gegen den Strom der Zeit zu schwimmen” und „Bioinformationssystem” bis zu „essbar, liebenswert, tödlich”. Mit unkonventionellen Einwürfen fördert die biogroop die Feinheiten der Frage und ihrer Antworten zutage – und hebt sie damit aus den Angeln.

”What Is Life?“ is a question that has haunted the life sciences since Gottfried Treviranus and Jean-Baptiste Lamarck independently coined the word ”biology“ in 1802. The query has titled scores of articles and books, with Erwin Schrödinger’s in 1944 and Lynn Margulis & Dorion Sagan’s in 1995 being only the most prominent ones. In this book, biogroop curate and speculate upon a collection of first pages of publications from 1829–2020 containing ”What Is Life?“ in their titles. Replies to the question—and, by extension, the object of biology—have transformed since its first enunciation, from ”the sum of the functions that resist death“ to ”a bioinformation system“ to ”edible, lovable, lethal.“ Interleaved are frame-shifting interruptions reflecting on how the question has been posed, answered, and may yet be unasked.

Can processors now make better music than human producers? How do algorithms alter our sense of authorship? What historical and social fault lines can be felt juddering in the design of autonomous sound generators? Be it in the home studio, on streaming platforms, or in the corporate business plans of global companies, artificial intelligence is defining the sound of the future. The essays in Artificial Music focus on the key developments, extending beyond digital little helpers to examine the balance between humans and machine learning and the process that enables non-human creativity to become a resonance chamber for new synergies. What sound might be produced in the dialogue between man and machine?

Machen Prozessoren heute schon die bessere Musik als menschliche Produzent*innen? Wie verändern Algorithmen unser Verständnis von Autor*innenschaft? Welche historischen und sozialen Bruchlinien schwingen im Design autonomer Soundgeneratoren mit? Ob im Heimstudio, auf Streaming-Plattformen oder in den Businessplänen globaler Konzerne: Künstliche Intelligenz definiert den Klang der Zukunft. Die Beiträge in Künstliche Musik richten ihren Fokus auf die entscheidenden Entwicklungen auch jenseits praktischer digitaler Helferlein: auf die Balance zwischen Mensch und Machine Learning, auf den Prozess, in dem nicht-humane Kreativität zum Resonanzraum für ein neues Zusammenspiel wird. Wie kann er klingen, der Dialog zwischen Mensch und Maschine?

Last month’s Surprise was a fluffy, fuzzy treat for the eyes. So for November, we thought we’d change it up a bit, with a challenge for the brain courtesy of DNA – Das Neue Alphabet/The New Alphabet! More

Find more of the DNA Series here. The performance of computer-generated music breaks with the codes that have been established for concerts: the audience can no longer watch as music is created, and the causal relationship between action and sound has been cut. [expand title="more"]The laptop performance has evolved into a format in which the audience stares at people staring at screens. Looking at Music examines the role that visibility plays in the experience of music. How important is the live quality to the future of musical performance? Screenshots of ”algoraves“ or virtual reality stars like Hatsune Miku reinsert visual stimuli on a variety of levels, in kuduro the musical focus is on the dance expertise—meanwhile, other musicians have long since abandoned the idea of the stage-centred spectacle.[/expand]

Mehr von der DNA Series hier. Die Aufführung von Musik, die am Rechner produziert wird, hat mit den Codes des Konzerts gebrochen: Das Publikum kann Musik nicht mehr bei ihrer Entstehung zusehen, der Kausalzusammenhang von Geste und Klang ist gekappt. [expand title="more"]Mit der Laptop-Performance hat sich ein Format entwickelt, bei dem das Publikum auf Menschen starrt, die auf Bildschirme starren. Der Band Musik sehen fragt: Welche Rolle spielt die Sichtbarkeit für das Erleben von Musik? Wie wichtig ist der Live-Charakter für die Zukunft der Musikaufführung? Bildschirmansichten auf „Algoraves” oder Virtual-Reality-Stars wie Hatsune Miku führen visuelle Reize auf unterschiedlichen Ebenen wieder ein, im Kuduro liegt der musikalische Fokus auf der Tanzexpertise – andere Musiker*innen wiederum haben das bühnenzentrierte Spektakel längst hinter sich gelassen.[/expand]

Mehr von der DNA Series hier. Wie wird was von wem hergestellt? Welche Werkzeuge und Techniken, welche Werte und Absichten kommen dabei zum Einsatz? Welche Rolle spielen Handlungsmacht und Kontrolle [expand title="more"]im Zusammenhang mit halb-autonomen Technologien, die die zukünftige Welt formen? In künstlerischen Beiträgen, Gesprächen und Essays nimmt der Band die Praktiken und Politiken des Herstellens als Antwort auf die planetarischen Transformationsprozesse der Gegenwart in den Blick.[/expand]

Find more of the DNA Series here. Who produces what, and how? What tools and technologies, what values and intentions are fed into the process? [expand title="more"]What part do power and control play in the context of semiautonomous technologies that will shape our future world? The book’s conversations, essays and artist contributions focus on the practices and politics of production as a response to our contemporary processes of planetary transformation.[/expand]

Was, wenn die primären Erfindungen der Menschheit nicht der Speer des Helden, sondern ein Korb mit wildem Hafer, ein Medizinbündel, eine Geschichte waren? [expand title="more"]In The Carrier Bag Theory of Fiction (1986) entwirft Ursula K. Le Guin eine feministische Technologie­geschichte, die den kollektiven Lebensunter­halt ins Zentrum rückt und in den Tragebehält­nissen der Sammler*innen Werkzeuge für das Erzählen seltsam realistischer Fiktionen erkennt. Neue Texte und Bilder antworten auf Le Guins erzählerische Praxis des world-making durch Sammeln und Festhalten.[/expand]