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Was, wenn die primären Erfindungen der Menschheit nicht der Speer des Helden, sondern ein Korb mit wildem Hafer, ein Medizinbündel, eine Geschichte waren? [expand title="more"]In The Carrier Bag Theory of Fiction (1986) entwirft Ursula K. Le Guin eine feministische Technologie­geschichte, die den kollektiven Lebensunter­halt ins Zentrum rückt und in den Tragebehält­nissen der Sammler*innen Werkzeuge für das Erzählen seltsam realistischer Fiktionen erkennt. Neue Texte und Bilder antworten auf Le Guins erzählerische Praxis des world-making durch Sammeln und Festhalten.[/expand]

So wie körperliche Gewalt Spuren auf der Haut hinterlässt, schreibt sich konzeptuelle Gewalt über Algorithmen in Schnittstellen ein – als pixelgewordenes Vorurteil, [expand title="more"]als meme­fizierte Diskriminierung in geheimen Chatgruppen. Das Codieren und Decodieren von Körperober­flächen und Interfaces folgt einer Vielzahl von Normen. Sie sind aber nicht starr, sondern bilden eine Matrix aus Geschmäckern, kultu­rellen Prägungen, technischen Voraussetz­ungen oder körperlichen Möglichkeiten. Die Beiträge des Bandes erzeugen ein inter­disziplinäres Rauschen zwischen Oberflächen­strukturen und punktuellen Vertiefungen: Oberflächen, Häute und Interfaces werden verletzt, vermessen, verändert oder geheilt.[/expand]

Just as physical violence leaves its marks on the skin, conceptual violence is written into interfaces via algorithms—in the form of biases turned into pixels,[expand title="more"]as discrimi­nation implanted in memes in secret chat groups. The coding and decoding of body surfaces and interfaces is contingent on a whole host of norms. Yet these are not fixed: rather, they combine to create a matrix of tastes, cultural influences, technical conditions, and physical possibilities. The essays in this volume produce an interdisciplinary noise between surface structures and a selection of cavities: surfaces, skins, and interfaces are injured, gauged, altered, or remedied.[/expand]

This book is also available in German. Find more of the DNA series here. “If sound is birth and silence death, the echo trailing into infinity can only be the experience of life, the source of narrative and a pattern for history.” Drawing on Louis Chude­ Sokei’s metaphorical, political,[expand title="more"]and technopoetic investigations, this volume experiments with how the echo of past ideas of life and form has brought forth the technolo­gies and lifestyles that our contemporary world is based on. The essays, conversations, and artist contributions delineate a varie­gated array of technologies, creating an image of their past and their future potentials.[/expand]

Dieses. Buch ist auch auf Englisch erhältlich. Mehr von der DNA Reihe findest du hier. „Wenn der Klang die Geburt und die Stille der Tod ist, kann das sich endlos fortpflanzende Echo einzig die Erfahrung des Lebens, die Quelle des Erzählens und ein Muster für die Geschichte bilden.“ [expand title="more"]Ausgehend von Louis Chude­ Sokeis metaphorischer, politischer und technopoeti­scher Sondierung experimentiert der Band damit, wie das Echo vergangener Vorstellungen von Leben und Form die Technologien und Lebens­weisen unserer heutigen Welt hervorgebracht hat. Es entsteht ein Bild vielfältiger Techno­logien, ihrer Geschichten und Zukünfte.[/expand]

Dieses Buch ist auch auf Englisch erhältlich. Blicke erzeugen Konstruktionen und Dekonst­ruktionen von Körpern. Schauplatz ist der Alltag in seinen unterschiedlichen Gestalten. Der menschliche Körper fungiert dabei als Zeichen­system, [expand title="more"]Archiv, Fiktion, Projektionsfläche oder Alphabet. Der Blick, der ihn trifft, kann als Gegner in Erscheinung treten, schneidend oder unzulänglich, kann aber auch selbst aus dem Blick geraten. Den Körper aus diesem Schussfeld der be­ und abwertenden Blicke zu bringen, ist das Ziel der in diesem Band versammelten Texte und Bilder. Sie verhalten sich wie Spiegel, die Blicke, Perspektiven und Ideen umlenken, um implizite und explizite Lese­vorgänge nachvollziehbar zu machen.[/expand]

This book is also available in German. When the human gaze falls on a body, it constructs and deconstructs it. The setting for this is our daily life in all its different shapes and forms. [expand title="more"]The human body functions here as a semiotic system, an archive, a fiction, a projection screen, or an alphabet. The gaze that encounters it may manifest as an anta­gonist—be it incisive or flawed—yet it can itself disappear from view. The texts and images brought together in this volume seek to remove the body from the firing line and away from these judging and derogatory glances. They act as mirrors redirecting looks, points of view, and ideas to enable us to understand implicit and explicit processes of reading.[/expand]

This book is also available in German. Lists have been used for a long time to provide orientation in the world of music. The technological triumph of streaming ser­ vices has turned the supply of music into a new consumer format that has come to dominate the way music is brought to market. [expand title="more"]However, the playlist does more than just format the music, it also structures the way people listen to it and sorts the data logs collected by streaming services. This revolution has spawned new organizational categories, aesthetic tendencies, and modes of behaviour. Listen to Lists launches us into an exploration of this phenomenon.[/expand]

Dieses Buch ist auch auf Englisch erhältlich. Seit Langem bieten Listen in der Welt der Musik Orientierung. Mit dem Triumph der Streaming­ Technologie wurde aus dem unverbindlichen Angebot ein neues hegemoniales Format[expand title="more"]zur Aufbereitung von Musik für den Konsum. Doch die Playlist formatiert nicht nur Musik, sondern auch das Musikhören; sie strukturiert die Daten­ erfassung der Streamingdienste. Mit dieser Umwälzung gehen neue Ordnungskategorien, ästhetische Tendenzen und Verhaltensweisen einher, aber auch Techniken kritischer Be­obachtung der digitalen Unternehmen selbst. Listen! führt in die Auseinandersetzungen damit ein.[/expand]

Dieser Titel ist auch auf Englisch erhältlich. Sprache und ihre schriftliche Notation entfalten sich in gegenläufigen Bewegungen zwischen ordnendem Kosmos und lebendigem Chaos. [expand title="more"]Ausgehend vom Digitalen als scheinbar univer­salem Substrat der Schrift verfolgt der erste Band der Reihe Das Neue Alphabet die Spuren dieses Wechselspiels anhand exemplarischer Fälle: dem Verhältnis von Binärcode und Monadologie in der Leibniz’schen Philosophie, den technologischen wie kosmologischen Aspekten nichtwestlicher Schriftsysteme, die als Gegenbild zu einem monolithischen Sprachverständnis fungieren, und der gleicher­ maßen poetischen wie ordnungsstiftenden Wirkmacht des Kinderlieds zum Erlernen des ABCs. Begleitet werden die Texte von Bildern des Künstlers Wolfgang Tillmans.[/expand]